Bahn 15
„Königsmord 1208 in Bamberg”
Ein spektakuläres Par 3 – das neue Halbinsel-Grün – mit einer Länge von 162/118 Metern, jedoch steil bergab und mit wiederum herrlichem Ausblick. Der Abschlag muss fein dosiert sein, lauert doch der Teich vor dem Grün und durch die exponierte Lage spielt ab und an der Wind eine nicht unerhebliche Rolle.
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Geschichtliches zur Bahn „Königsmord 1208 in Bamberg“
Nach dem frühen Tod Kaiser Heinrichs VI. wurde sein jüngster Bruder, Herzog Philipp von Schwaben, nach Überwindung einiger Schwierigkeiten, 1198 zum König gekrönt. Gleichzeitig ließ er seine Gemahlin lrene von Byzanz zur Königin krönen. Bei einer Hochzeitsfeier in Bamberg (1208) wurde Philipp von Otto von Wittelsbach erstochen. Motiv der ersten Ermordung eines Königs dürfte die Entscheidung Philipps gewesen sein, dem Wittelsbacher seine Tochter Beatrix nicht zur Frau zu geben. Philipp wurde am folgenden Tag im Bamberger Dom neben König Konrad III. beigesetzt. Soll die jugendlich-idealistische Gestalt des „Bamberger Reiters“ an König Philipp erinnern, wie einige Kunsthistoriker vermuten! Kaiser Friedrich II. veranlasste später die Überführung König Philipps in den Dom zu Speyer, der Grablege der Salier. Dort ruht er als einziger Staufer neben seiner Mutter Beatrix von Burgund, der Gattin Friedrich Barbarossas.
(Text: Manfred Klotzbücher)
