Bahn 3
„Riesgaugraf”
Eine Waldschneise – Links seitliche Penalty Area – Rechts vorne ein mächtiger Baum – und dann auch noch stetig bergauf. Hier ist ein mutiger Abschlag durch die Baumreihen gefragt, um anschliessend den zweiten Schlag auf das erhöht liegende Grün zu platzieren. Die seitliche Penalty Area links erstreckt sich die komplette Bahn entlang bis hinter das Grün. Vor dem Grün lauern Grünbunker und dahinter das Gebüsch.
» Nächste Bahn
Geschichtliches zur Bahn „Riesgaugraf“
RIESGAUGRAF FRIEDRICH DER ALTE (997/998 - ca. 1070)
Die neuere Geschichtsschreibung ist der Ansicht, dass der Aufstieg der Staufer mit der Ankunft dieses Grafen begann. Dieser besaß große Besitzungen nicht nur im Ries, sondern auch im Alpenvorland und am Hochrhein. Durch die Ehe mit der Erbtochter des Grafen Walter vom Filsgau vergrößerte Graf Friedrich seine Macht um den Hohenstaufen. So ist es nicht verwunderlich, dass er 1053 zum Pfalzgrafen von Schwaben ernannt wurde. Er ist somit der Ahnherr der Staufer.
Nach dem frühen Tod seines Sohnes Friedrich von Büren stiftete er das AugustinerChorherrenstift in Lorch, das bis 1140 die erste Grablege der Staufer war. Sie war die Urkirche im Remstal.
(Text: Manfred Klotzbücher)
