Geschichtliches zur Bahn „Riesgaugraf“

RIESGAUGRAF FRIEDRICH DER ALTE (997/998 - ca. 1070) 

Die neuere Geschichtsschreibung ist der Ansicht, dass der Aufstieg der Staufer mit der Ankunft dieses Grafen begann. Dieser besaß große Besitzungen nicht nur im Ries, sondern auch im Alpenvorland und am Hochrhein. Durch die Ehe mit der Erbtochter des Grafen Walter vom Filsgau vergrößerte Graf Friedrich seine Macht um den Hohenstaufen. So ist es nicht verwunderlich, dass er 1053 zum Pfalzgrafen von Schwaben ernannt wurde. Er ist somit der Ahnherr der Staufer. 
Nach dem frühen Tod seines Sohnes Friedrich von Büren stiftete er das Augustiner­Chorherrenstift in Lorch, das bis 1140 die erste Grablege der Staufer war. Sie war die Urkirche im Remstal. 
(Text: Manfred Klotzbücher)