Bahn 14
„Bussgang nach Canossa”
Ein phantastisches Par 4 mit Dogleg nach links auf das stark erhöhte Grün. Linker Hand, entlang der Bahn, zieht sich bis hinter das Grün eine Ausgrenze. Der Drive erfolgt bis an den Fuss der Erhebung und der 2. Schlag überwindet den mächtigen Hügel zum Grün. Der Zielstab gibt dabei die ungefähre Richtung vor. Genuss pur ist der Blick zurück vom Grün auf das Panorama des Albvorlandes.
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Geschichtliches zur Bahn „Bussgang nach Canossa“
Der Bußgang des Salierkaisers Heinrich IV. nach Canossa im Winter 1077 über die verschneiten Alpen war einer der Höhepunkte des lnvestiturstreites zwischen Heinrich und Papst Gregor VII. Zur Gefolgschaft gehörte auch der Graf Friederich aus Schwaben. Wegen seiner treuen Gefolgschaft erhielt Friederich auf dem Reichstag zu Regensburg 1079 nicht nur die Herzogswürde von Schwaben, sondern es wurde auch die Verlobung des Herzogs mit der erst siebenjährigen einzigen Tochter Heinrichs IV., Agnes von Waiblingen bekannt gegeben. Stammsitz des Schwiegersohns wurde die Burg „Staufen“ auf dem Hohenstaufen, der dann der Familie den Namen gab. Waiblingen nennt sich die Stadt der Salier und der Staufer. Eine Stele im Zentrum weist darauf hin.
(Text: Manfred Klotzbücher)
