Geschichtliches zur Bahn „Bussgang nach Canossa“

Der Bußgang des Salierkaisers Heinrich IV. nach Canossa im Winter 1077 über die verschneiten Alpen war einer der Höhepunkte des lnvestiturstreites zwischen Heinrich und Papst Gregor VII. Zur Gefolgschaft gehörte auch der Graf Friederich aus Schwaben. Wegen seiner treuen Gefolgschaft erhielt Friederich auf dem Reichstag zu Regensburg 1079 nicht nur die Herzogswürde von Schwaben, sondern es wurde auch die Verlobung des Herzogs mit der erst siebenjährigen einzigen Tochter Heinrichs IV., Agnes von Waiblingen bekannt gegeben. Stammsitz des Schwiegersohns wurde die Burg „Staufen“ auf dem Hohenstaufen, der dann der Familie den Namen gab. Waiblingen nennt sich die Stadt der Salier und der Staufer. Eine Stele im Zentrum weist darauf hin. 

(Text: Manfred Klotzbücher)