Bahn 10
„Burg Hohenstaufen”
Ein phantastischer Ausblick auf die Voralb entschädigt für den relativ langen Weg entlang der Spielbahn 1 (oder durch den Wald). Die ersten „Neun” konnten in Ruhe resümiert werden. Der Abschlag, dieser bergab führenden Bahn, verführt „Longhitter” gerne mal zum Schlag in das Grün – aber Vorsicht: hinter dem Grün lauert die Penality Area und der Reichenbach.
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Geschichtliches zur Bahn „Burg Hohenstaufen“
Um 1070 begann Friedrich, seit 1079 Herzog von Schwaben, mit dem Bau der Burg auf dem Hohenstaufen. Um 1090 bezog er die Burg mit seiner Frau Agnes, Tochter des Salierkaisers Heinrich IV. 1181 weilte Kaiser Friedrich Barbarossa auf der Burg. Nach dem Untergang der Staufer wurde die Burg von König Rudolf von Habsburg zur Reichsburg ernannt. Seit 1372 gehörte sie den Grafen von Württemberg. Aufständische Bauern eroberten in den Bauernkriegen 1525 die Burg und zerstörten sie. Steine der Burg wurden später zum Bau des Göppinger Schlosses verwendet. Die älteste erhaltene Urkunde, in der Göppingen erwähnt wird, stammt aus dem Jahr 1154, also zur Regierungszeit Friedrich Barbarossas. In dieser Zeit entwickelte sich Göppingen zur Stadt.
(Text: Manfred Klotzbücher)
