Bahn 7
„Kaiser Friedrich I. – Barbarossa”
Das erste der beiden nun folgenden langen Par 4, entlang des Reichenbachs, eingebettet in gepflegte Parklandschaften. Eine sehr breit angelegte Spielbahn hilft, das Aus auf der linken Seite und rechts den Wald zu vermeiden. Der strategisch angelegte Bunker ist durchaus in Drivelänge platziert. Die Ausgrenze zieht sich entlang der gesamten Spielbahn – also auch hinter dem Grün – Vorsicht also mit dem Schlag ins Grün, zumal der Bunker rechts des Grüns dieses gut verteidigt.
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Geschichtliches zur Bahn „Kaiser Friedrich I. – Barbarossa“
KAISERBAHN – KAISER FRIEDRICH I. BARBAROSSA (1155 - 1190),
KAISERIN BEATRIX VON BURGUND (1167 - 1184)
Friedrich Barbarossa, diesen Beinamen gaben ihm die Mailänder, ist der Sohn Friedrichs II. Herzog von Schwaben und dessen Frau Judith aus dem Geschlecht der Welfen. Friedrich ist seit 1147 Herzog von Schwaben, seit 1152 König des Deutschen Reiches. 1154 weihte ihn der Papst in Rom zum Kaiser. Durch seine Heirat (1156) mit Beatrix von Burgund konnte er sein Herrschaftsgebiet um Burgund, Teile der Schweiz, Savoyen und der Provence gewaltig vergrößern.
Beatrix ist die zweite Frau Friedrich Barbarossas. Aus dieser Ehe, die von Zeitzeugen als „sehr liebevoll und glücklich“ beschrieben wird, stammten elf Kinder. Beatrix wird als sehr schöne, kluge und gebildete Frau beschrieben. Als Königin von Burgund hatte sie großen politischen und kulturellen Einfluss. 1167 wurde sie in Rom zur Kaiserin gesalbt. Die von ihr ausgestellten Urkunden unterschrieb sie mit: „Beatrix von Gottes Gnaden Römische Kaiserin“. Als sie 1184 starb, war sie höchstens 42 Jahre alt. Barbarossas Regierungszeit ist von vielen Konflikten und Kriegen geprägt: Mit seinem Vetter Heinrich dem Löwen, dem er beim Reichstag zu Gelnhausen 1180 seine Herzogtümer wegnahm; mit Mailand, das er nach langen Auseinandersetzungen zur Kapitulation zwang und total zerstörte; und natürlich auch mit dem Papst. 1189 brach er zu einem Kreuzzug ins Heilige Land auf. Bei diesem Kreuzzug ist er 1190 im Fluss Saleph/Kleinasien bei einem Bad, wohl an einem Herzinfarkt gestorben. Seinen Sohn Heinrich verheiratete er nach der Aussöhnung mit dem Normannenstaat mit Konstanze von Sizilien und seinen Sohn Philipp mit der Kaisertochter lrene von Byzanz. Seine Heiratspolitik, seine kluge Diplomatie und seine zahlreichen Kriege hatten nur das Ziel, die Universalherrschaft zu erreichen. Barbarossa war berühmt und beliebt, sein Mythos lebt bis heute in der Kyffhäuser-Sage weiter.
(Text: Manfred Klotzbücher)
