Bahn 4
„Wäscherschloss”
Ein relativ kurzes Par 4, bergauf. Hier heisst es mit Köpfchen spielen, drohen doch im Landebereich des Abschlags zwei hintereinander liegende Bunker, die den Schlag auf das deutlich erhöhte Grün erschweren. Das gesamte Fairway hängt nach links – im Sommer kann ein Ball schon mal bis in den Wald rollen – rechts anspielen ist die sichere Variante!
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Geschichtliches zur Bahn „Wäscherschloss“
WÄSCHERSCHLOSS – WIEGE DER STAUFER?
Vor allem in der älteren Geschichtsschreibung wird das Wäscherschloss und Wäschenbeuren mit Friedrich von Büren (ca. 1020 - 1054), Sohn des Riesgaugrafen, in Verbindung gebracht. Sein Herrschaftssitz sei eine „Burg Büren“ gewesen, die vermutlich auf dem „Burren“ nördlich von Wäschenbeuren lag. Wegen der geographischen Nähe könnte also Wäschenbeuren mit Friedrich von Büren in Verbindung gebracht werden. Die Wäscherburg gehört mit ihrer Bausubstanz in die 2. Hälfte des 13. Jhdts. Allerdings wurden bei neueren Grabungen Fundamente einer Vorgängerburg freigelegt. Vielleicht war dort also wirklich die Wiege der Staufer? Das Wort „Wäscher“ geht übrigens auf einen Ritter Konrad zurück, der den Beinamen „Wascher“ trug. Er gehörte zur Burgmannschaft des Hohenstaufens und erwarb um 1268 Besitz in dieser Gegend.
(Text: Manfred Klotzbücher)
