Geschichtliches zur Bahn „Burgschloss Ramsberg“

Bei dieser Bahn 13 begleitet Sie die majestätisch am Bergrand stehende stauferzeitliche Burg. Sie wurde zwischen 1230 - 1260 auf dem südöstlichen Bergsporn des sog. Rehgebirges erbaut und war vermutlich im Besitz des Ritters Ulrich von Plochingen, Reichsvogt auf der Achalm, einem Dienstmann (Ministerialen) der Staufer. 1327 ging die Burg in den Besitz der Herren von Rechberg über. Sie verblieb in deren Besitz bis in die 1. Hälfte des 16. Jahrhunderts, danach wechselten die Besitzerfamilien mehrfach. 1682 erwarb Franz Albert von Rechberg die Burg. In der folgenden Generation gelangten Burg und Herrschaft Ramsberg als Erbschaft an die bayrischen Grafen von Preysing. Im Jahre 1809 erwarb sie Graf Aloys von Rechberg von Ihnen zurück. Die letzten Reste des Bergfriedes wurden 1830 abgerissen, nur der Palas mit seinem stauferzeitlichen Repräsentationsraum im Erdgeschoss blieben erhalten. 1972 wurde die Burg erneut verkauft. 

(Text: Manfred Klotzbücher)