Golfclub Hohenstaufen
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Ansprechpartner: Rudolf Schneider
rudolf.schneider@gc-hohenstaufen.de


Natur- und Artenschutz: Die Rostgänse

Fuchs, du hast die Gans gestohlen...

... aber nicht auf dem Golfplatz des Golf-Club Hohenstaufen!

Am Teich der Spielbahn 15 hat sich eine Rostgans-Familie niedergelassen. Hautnah können die Golfer die Aufzucht der acht Gänseküken mitverfolgen. Das Elternpaar verteidigt die jungen Gänse und ihr Revier streng und mit Leidenschaft gegenüber Eindringlingen zu Fuß und aus der Luft. Schon von Weitem sind die Warnrufe der Eltern zu hören. Die Gänsefamilie ist schon zu einem Publikumsmagneten geworden. Bei jedem Vorbeigehen wird zuerst gezählt und dann erleichtert festgestellt, dass die Familie noch vollzählig ist.

Da die Rostgänse zu den Höhlenbrütern gehören, wird vermutet, dass sich die Bruthöhle in unmittelbarer Nähe der Spielbahn 15 im steilen Graben des Reichenbachs befindet.

Die Rostgans zählt zu den sogenannten Halbgänsen; sie weist sowohl Merkmale von Gänsen und von Enten auf. Sie gehört zu den Neozoen, d.h. sie ist gewollt oder aber unbeabsichtigt unter Mitwirkung des Menschen in ein für sie fremdes Gebiet gelangt und hat eine neue Population gegründet. Die Vermehrung ist größtenteils durch Gefangenschaftsflüchtlinge und deren Nachkommen entstanden. Zum Ursprungsgebiet der Gänse gehören die Steppen und Wüsten Zentralasiens und Nordafrika. Seit einigen Jahren kann man Rostgänse in Deutschland immer häufiger beobachten, obwohl das europäische Verbreitungsgebiet dieser Art auf den äußersten Südosten Europas beschränkt ist. Sie brüten im Donaudelta, dort gehen jedoch die Bestände stark zurück.

Rostgänse werden etwa 60 cm groß. Männchen und Weibchen sehen sich sehr ähnlich. Beide haben ein überwiegend rostiges Gefieder, woher auch der deutsche Name stammt. Ähnlich hat sich auch die lateinische Bezeichnung "Tadoma ferruginea" entwickelt: Ferrugo ist das lateinische Wort für Eisenrost.

Die rostigen Gesellen zeigen bei der Nahrungsaufnahme sowohl Verhaltensmerkmale von Gänsen als auch von Enten. Im flachen Gewässer suchen sie wie die Enten gründelnd nach Nahrung. Rund um das Gewässer zupfen sie in Gänsemanier Gras und andere Pflanzen aus dem Boden. Ihre Ernährung ist größtenteils vegetarisch.

Das Wasser, die Grünfläche, sowie das steile Bachufer rund um die Spielbahn 15 bieten den Rostgänsen alles was sie zum Wohlfühlen und Überleben benötigen.

 

 

Natur- und Artenschutz: Die Magerwiese

Bei der Golfplatzbegehung mit Herrn Georg Krause, Biologe der Stadt Donzdorf, und Head-Greenkeeper Jens Köpf lag eines der Hauptaugenmerke auf den naturbelassenenen Magerwiesen, die sich auf unserer Golfanlage befinden.
 
Georg Krause, Biologe          
 
Der Reichtum an verschiedenen Blumen und Kräutern, sowie verschiedenen Insekten ist dem Biologen positiv ins Auge gestochen. Auch mancher Golfspieler erfreute sich schon an der herrlichen Blütenpracht.
 
Eine besonders artenreiche Magerwiese befindet sich zwischen der Spielbahn 3 und dem Abschlag der Spielbahn 4.
 
                                     Magerwiese   
 
 
Dort wachsen charakteristische Pflanzenarten wie die Wiesenflockenblume, Zottiger Klappertopf, Ruchgras, Knäuelgras, Zaunwicke, Spitzwegerich, Braunelle, Wiesenlabkraut, Wiesenbärenklau, Weißklee, Sichelklee, Johanniskraut, Pippau und Frauenmantel. Herr Krause war in seiner Begeisterung über die Vielzahl der Pflanzen kaum zu bremsen. Nachdem er sich auch auf die Heuschrecken konzentrierte, stufte er die Magerwiese als Top-Klasse ein.
 
Viele bestäubende Insekten profitieren von dem Blütenreichtum. Neben Wildbienen und Käfern sind auch zahlreiche Schmetterlingsarten an den Blüten zu finden. Auf den Blütenteppich sind auch die Honigbienen angewiesen. Dieses Blütenmeer ist ein Glücksfall für die Natur!
 
Die richtige Bewirtschaftung einer Magerwiese besteht darin, dass sie ein- bis zweimal jährlich gemäht werden sollte. Ohne zu mähen würde dies zum Verfilzen der Fläche und zum unerwünschten Aufwuchs von Gehölzen führen. Damit sich die Nährstoffe im Boden gesund entwickeln können, darf das gemähte, trockene Gras (Heu) auf keinen Fall liegengelassen werden.
 
Eine Magerwiese zeichnet  sich dadurch aus, dass sie sehr nährstoffarm ist, aber dennoch viele verschiedene Pflanzen auf ihr wachsen und gedeihen. Wenn der Blütenstand gut mit Klee durchmischt ist, dann ist eine hohe Bodenfruchtbarkeit gewährleistet. Auch dieser Aspekt trifft auf die besichtigte Magerwiese zu.
 
            
 
Herr Krause konnte von einer gesunden, artenreichen und bunt-blühenden Magerwiese überzeugt werden. Er plädierte, nicht nur aus Sicht des Naturschutzes, sondern auch unter dem Aspekt der Schönheit in der Natur dafür, dass es erstrebenswert ist, weitere Magerwiesen auf unserem Golfplatzgelände entstehen zu lassen.
 
                                            
 

 

Golf & Natur

Der Golf-Club Hohenstaufen e.V. startet 2019 mit dem DGV Projekt Golf & Natur. (Download Link zu Golf.de)
Golf und Natur ist ein Projekt des Deutschen Golf Verbandes.

Zum 01. Oktober 2019 hat der Golf-Club Hohenstaufen e.V. bereits die Bronze-Zertifizierung "Golf & Natur" erreicht.

Am 30. September 2019 fand im GC Hohenstaufen das Audit für die Golf & Natur – Klassifizierung Bronze statt.  Hartmut Schneider, DGV-Auditor sowie Golf & Natur-Fachberater, leitete das 7-stündige Tagesprogramm mit dem anwesenden Platzvorstand Rudolf Schneider sowie Headgreenkeeper Jens Köpf.

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Foto:
Platzvorstand Rudolf Schneider, Headgreenkeeper Jens Köpf und Dipl.-Ing.agr. Hartmut Schneider, DGV Fachberater, bei der Übergabe der Urkunde.

 

Golfclubs fördern Artenvielfalt in Baden-Württemberg

Umweltministerium unterstützt Pilotprojekt Lebensraum Golfplatz

„Lebensraum Golfplatz – Wir fördern Artenvielfalt.“
So lautet das Pilotprojekt baden-württembergischer Golfanlagen, des Umweltministeriums Baden Württemberg, des Baden-Württembergischen Golfverbandes (BWGV) und des Deutschen Golf Verban-des (DGV).
Ziel des zunächst auf zwei Jahre angelegten Projektes ist es, die vorhandenen Biodiversitätsflächen auf baden-württembergischen Golfanlagen quantitativ und qualitativ auszubauen.

Auftakt dazu war das 1. Umweltsymposium des BWGV am 22. November in Ludwigsburg unweit des Golfclubs Schloss Monrepos.

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Naturschutz – Pflege der Nistkästen

Nach der Brutsaison ist vor der Brutsaison.

Es gibt zwei Zeitfenster, in denen die Nistkästen gereinigt werden sollten. Eins im Spätsommer und das andere vor Beginn der neuen Brutsaison am Winterende.

Wir haben uns für das Winterende entschieden, da die Nistkästen oft noch als Winterquartier benützt werden und dann evtl. nochmals gereinigt werden müssen.

Nach und nach, so wie es die Witterung erlaubt, werden nun die Nistkästen auf unserer Anlage geputzt.

Warum sollten Nistkästen gesäubert werden?

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Naturschutz – Landschaftspfleger auf vier Beinen

Ziegenbeweidung  ist eine optimale Pflegemaßnahme für steile Hänge, starke Verbuschung und verbuschende Trockenrasen.  Ziegen sind Feinschmecker mit einem großen Futterpflanzenspektrum und können durch die „fakultative Bipedie“, also das zeitweilige auf zwei Beinen stehen, Gehölze bis zu 1,80 Meter verbeißen (Fresshorizont). Durch die gespaltene Oberlippe – ähnlich wie beim Schaf - kann die Ziege auch dornige Sträucher wie Schlehe, Weißdorn und Rosen beweiden (Äsen). Durch die Beweidungsaktivität der Ziegen kann auch die Moos- und Streuschicht reduziert werden. Dies begünstigt die Keimung vieler Pflanzenarten. Auch wirkt der Verbiss durch die Ziegen verjüngend auf Zwergsträucher und begünstigt deren Vermehrung.  Die hohe Verbissleistung der Ziegen lässt nur eine zeitlich begrenzte Pflege zu.  Also müssen die Weideflächen immer wieder umgesetzt werden.

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Ziegen auf dem Golfplatz

 

Naturschutz – Der Reichenbach

Der Reichenbach (2,4 ha) begleitet das Gelände des Golf Club Hohenstaufen vom Bereich der Reichenbachaue im Osten (Abschlag Spielbahn 7) bis zu dem im Süden liegenden Grün der Spielbahn 13.

Die Besonderheit des Reichenbachs ist, dass er bis zur Einmündung in die Lauter, als „flächen-haftes Naturdenkmal (FND)“ ausgewiesen ist. Er gehört somit zu den über 14.000 Naturdenk-malen in Baden-Württemberg. Die Ausweisung von Naturdenkmalen erfolgt durch die Landes-anstalt für Umwelt (LUBW) des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg.

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Naturschutz  –  Insektenhotel

Ein Insektenhotel ist eine künstlich geschaffene Nist,- und Überwinterungshilfe für Insekten.
Für nützliche Insekten wird es in unserer allzu aufge-räumten Natur immer schwerer, eine geeignete Brut-stätte für ihre Nachkommen zu finden.

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Naturschutz – Der Feuersalamander

Wer kennt ihn nicht, den geheimnisvollen Feuersalamander? Doch unsere Kenntnis stammt weniger aus direkten Beobachtungen. Viel öfter kennen wir den Feuersalamander aus der Mythologie, wo er als eines der vier Elementarwesen für das Feuer steht.

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Naturschutz – Der Kleine Wasserfrosch

An den Schallblasen ist zu erkennen, dass es sich um ein männliches Exemplar handelt. Wo Kleiner Wasserfrosch und Seefrosch im gleichen Gebiet leben, können sie gemeinsame Nachkommen zeugen. Diese Hybride oder Bastarde werden Teichfrösche genannt. Äußerlich weisen sie Merkmale beider Elternarten auf, was eine sichere Artbestimmung nach bloßem Augenschein praktisch unmöglich macht. Auch bei den Elternarten gibt es eine hohe Varianz. Kleiner Wasserfrosch, Seefrosch und Teichfrosch werden deshalb zum sogenannten Grünfrosch- oder Wasserfroschkomplex zusammengefasst.

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Naturschutz - Rotkehlchen

Eine nicht ganz sichere, jedoch recht bunte Stelle hat sich ein Rotkehlchen-Pärchen den Platz zum Nisten ausgesucht. Mitten in einer bunten Blumenschale am Eingang zum Clubhaus haben sich die Vögelchen ihr Nest gebaut, bereits Eier gelegt und zu brüten begonnen. Das Weibchen brütet alleine und wird während der gesamten Brutzeit vom Männchen mit Nahrung versorgt.

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Rotkehlchegelege

Naturschutz - Nistkasten für Birdie  (Bird for Birdie)

Eine schöne Geste, als Beitrag für den Naturschutz, hat sich die 2. Herrenmannschaft AK 50 vom Golf Club Reutlingen Sonnenbühl ausgedacht.
Sie haben 20 hochwertige Nistkästen gekauft. Wenn sie zu Proberunden oder zu Mannschaftsspielen unterwegs sind, wird überall dort, wo es ihnen gefällt, an einer attraktiven Spielbahn und vor allem wo ein Spieler der Mannschaft ein Birdie spielt, ein Nistkasten aufgehängt.

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Naturschutz - Der Wiesen-Champignon

Wer die Spielbahn 14 – Bußgang nach Canossa – zur Hälfte erklommen hat,  findet  direkt an der Aus-grenze am Wiesenrand ein paar ansehnliche Exemplare von Wiesen-Champignons.
Der größte Pilz in der Gruppe hat einen Durchmesser von ca. 20 cm.

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Naturschutz - Frühlingserwachen im Golfclub Hohenstaufen - Teil I

Das Frühjahr ist die schönste Zeit auf dem Golfplatz. Viele Bäume, Blumen und Gehölze beginnen schon recht zeitig im Jahr zu blühen und innerhalb weniger Wochen wechselt die diverse Blütepracht auf dem Golfplatzgelände ab.

Ein Blickfang das ganze Jahr über ist die Hängeweide (Trauerweide) am Grün 6. Schon sehr früh im Jahr, wenn sie ihre gelben Kätzchenblüten hervorbringt  und danach durch ein sattes, kräftiges Grün strahlt, kommt man kaum ohne ein Staunen an ihr vorbei.

Kurz darauf blühen die Schneeglöckchen, als erste Vertreter der Zwiebelblume. Auf dem Clubgelände an der Einfahrt zum Clubhaus finden wir kleinere Bestände.

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Naturschutz - Frühlingserwachen im Golfclub Hohenstaufen - Teil II

Nicht nur die Frühblüher spüren die beachtenswert warmen Strahlen der Frühjahrssonne. Auch Bäume, Sträucher und Tiere schicken sich an, die neue Vegetationsperiode einzuläuten.
Üppig blühende Sträucher des Weißdorns finden wir überall auf der Golfanlage. Der Weißdorn ist ein kleines Kernobstgewächs und gehört zur Familie der Rosengewächse. Er ist nicht nur ein wildes Obst sondern auch eine wichtige Heilpflanze.
Die dichte, dornige Krone bietet vielen Vogelarten einen sicheren Brutplatz, die Früchte sind für sie eine wichtige Winternahrung.

In den Grabenrändern vor dem Abschlag 3 sowie auf dem Weg zum Ab-schlag 10 finden wir kleine Bestände der Sumpfdotterblume. Die dekorati-ven gelben Blüten erscheinen schon ab März und blühen je nach Standort bis Mai oder Juni. Früher gehörte sie zum typischen Erscheinungsbild von Feuchtwiesen im Frühling. In freier Natur ist sie immer seltener zu finden, sodass sie in manchen Regionen sogar unter Naturschutz steht.

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Sumpfdotterblume

 

Naturschutz - Gartenvögel mit Nistkästen helfen

Wenn es aus dem Nistkasten leise piepst und die Altvögel dorthin fliegen, um ihren Nachwuchs zu füttern, ist das für Naturfreunde ein ganz besonderes Erlebnis. Zugleich ist das Anbringen von Nistkästen  für unse-re heimischen Vogelarten eine wichtige Hilfe, denn in der Natur finden sie immer weniger geeignete Nist-höhlen. So fehlen etwa in den ausgeräumten modernen Landschaftsräumen morsche Bäume, in denen Vögel früher häufig ihren Nachwuchs aufzogen.

Vögel bereiten uns Menschen so viel Freude. Sie verbreiten Samen, vertilgen Schädlinge und helfen damit in jedem Garten und auf den Feldern. So auch auf dem Golfplatz.

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Naturschutz – Blütenhonig vom Ramsberg

Bienenhonig vom Ramsberg

Golfsport und Umweltschutz gehören zusammen. Golfplatzpflege bedeutet auch Respekt vor der natürlichen Flora und Fauna.

Mit dem Beitrag „Honig vom Ramsberg“  wollen wir auf das große Insekten- und Bienensterben aufmerksam machen. Die Biene ist das kleinste Haustier der Welt – und doch leistet sie Herausragendes! Sie sorgt für Vielfalt in der Natur und auf unseren Tellern, denn sie bestäubt die allermeisten Wild- und Kulturpflanzen und verhilft ihnen so zu ihren Früchten.

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Naturschutz – Der Bergmolch

Der Bergmolch ist zum Lurch des Jahres 2019 ernannt worden

Im Golfclub Hohenstaufen gesichtet auf dem Grün der Spielbahn 1.

Bekannt sind die Bergmolche für die auffallend hübschen Paarungskleider der Männchen. An den unteren Flanken zum Bauch hin tragen die männlichen Bergmolche eine auffällige weiße Punktierung. Die sichtbar größeren Weibchen sind blaugrau bis oliv gefärbt und haben ein unregelmäßiges marmoriertes Muster an den Flanken und auf dem Rücken. Der Bauch ist stets kräftig gelborange gefärbt. Die Molche werden ca. 10 cm lang. Sie sind im Wasser tag- und nachtaktiv, an Land eher nachtaktiv.

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