Golfclub Hohenstaufen
GOLFCLUB HOHENSTAUFEN E.V.lade Inhalte...

An einer sicheren und abgelegenen Stelle konnte auf der Anlage des Golf-Club Hohenstaufen eine Ringelnatter beobachtet werden. Sie ist die bekannteste und am häufigsten anzutreffende Schnlangenart in Deutschland. Die sowohl im Wasser als auch an Land lebende Schlange ist für den Menschen komplett ungefährlich.

Der Name "Ringelnatter" wurde aus dem lateinischen Namen Natrix, die Schwimmerin abgeleitet.

Das besondere Merkmal der Ringelnatter sind die zwei gelben bis orangefarbenen, halbmondförmigen Flecken, die sich am Hinterkopf befinden. Die blauen Augen der gesichteten Natter deuten darauf hin, dass sie sich demnächst häuten wird.

Insbesondere in Feuchtgebieten und ihrer Umgebung fühlen sich Ringelnattern zuhause. Hier leben sie sowohl an fließenden Gewässern als auch an Seen und Teichen, in Sümpfen, Feuchtwiesen und anderen Gebieten mit gutem Beuteangebot. Neben Jagdgründen benötigen sie gut geschützte Sonnenplätze, trockene Winterquartiere und Möglichkeiten zur Eiablage. Ringelnattern können sehr gut schwimmen und tauchen, beim Schwimmen heben sie den Kopf leicht aus dem Wasser.

Ringelnattern sind sehr scheu, bei Störung versuchen sie zu fliehen. Ist die Flucht nicht möglich, lassen sie ihren Körper durch Aufstelllen, Aufblähen oder Abflachen größer erscheinen. Eine andere Reaktion auf eine bedrohliche Lage ist das Totstellen. Dabei drehen sie sich auf den Rücken, werden ganz schlaff und lassen die Zunge aus dem Maul hängen.

Auf dem Speiseplan der Ringelnattern stehen vor allem Frösche und Kröten. Zarte Molche, Kaulquappen und kleine Fische werden ebenso gerne gefressen. Als Gelegenheitsnahrung dienen Mäuse und Schnecken. Da Amphibien die wichtigste Nahrungsquelle stellen, sind Ringelnattern ofr in deren Nähe zu finden. Sie haben einen großen Appetit. In jeder Saison fressen sie ungefähr funfmal so viel wie sie selber wiegen.

Greifvögel, Graureiher, Fuchs, Wiesel, aber auch Katzen können Ringelnattern gefährlich werden. Vor allem junge Ringelnattern haben viele Feinde. Die Schlangen versuchen aber sich zu schützen, indem sie eine überl riechende Flüssigkeit absondern, wenn sie angegriffen werden.

Ringelnattern werden zwischen 80 und 120 cm lang und können in einem für den Artenschutz erhaltenen Lebensraum bis zu 25 Jahre alt werden.

Die Schnlange steht auf der ROTEN LISTE der gefährdeten Tiere unter dem Status "gefährdet"! Sie ist durch das Bundesnaturschutzgesetz geschützt und darf nicht verfolgt werden.

Nach altem Volksglauben sollen Ringelnattern, die in der Nähe der Menschen ungestört leben können, Haus und Vieh schützen und ganz allgemein Glück und Segen bringen!